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Einst war dies der wichtigste Fischereihafen des Dorfes San Miguel. Auch wenn der Ort heute eher den Charakter eines Ferienortes hat, ist sein ursprünglicher Charme noch immer spürbar. Entlang der Straße zum Strand reihen sich kleine Geschäfte, Restaurants und Hotels, von denen viele aus den 1960er-Jahren stammen und inzwischen liebevoll renoviert wurden. Der breite Sandstrand und das flache, kristallklare Wasser machen ihn zu einem idealen Ziel für Familien und Wassersportler. Besonders empfehlenswert ist eine Kajaktour entlang der Küste.
Im Sommer herrscht im Hafen den ganzen Tag über reges Treiben. Zahlreiche Restaurants laden zu einer Pause ein, wobei Port Balansat besonders für traditionelle mediterrane Fischgerichte bekannt ist. Wer früh am Morgen kommt, erlebt die Bucht von ihrer ruhigsten Seite: Das Wasser ist spiegelglatt und oft ziehen Fischschwärme direkt an der Küste vorbei.
Für einen kleinen Spaziergang folgen Sie dem Weg am linken Ende des Strandes hinauf auf den unbefestigten Pfad. Schon bald erreichen Sie Calo des Moltons, eine kleine Kieselbucht mit glasklarem Wasser und hervorragenden Möglichkeiten zum Schnorcheln. Der einst beliebte Chiringuito Utopía musste zwar aufgrund von Genehmigungsproblemen schließen, doch viele hoffen auf seine Rückkehr. Wer weiterwandert, gelangt durch den Wald bis zum alten Piratenwachturm.
Benirràs. Der Inbegriff eines Strandes im Norden Ibizas – mit grobkörnigem Sand, Kieseln und einer herrlich natürlichen Umgebung. Die Bucht wird von Pinienwäldern umrahmt und von markanten Felsen flankiert, die von FKK-Anhängern gerne als Erweiterung des Strandes genutzt werden. Vor der Küste ragt der markante Felsen Cap Bernat senkrecht aus dem Meer empor und verleiht den berühmten Sonnenuntergängen von Benirràs eine fast filmreife Kulisse. Gleichzeitig ist er ein beliebter Sprungfelsen für Abenteuerlustige.
Der Strand hat sich seinen besonderen Charme bewahrt und zieht Einheimische, Hippies und Besucher gleichermaßen an. Jeden Sonntag findet hier der legendäre Trommelkreis statt, der in den Sommermonaten Hunderte von Menschen anlockt und den gesamten Strand mit Musik erfüllt. Am Wochenende lädt außerdem ein kleiner Hippiemarkt mit einer bunten Auswahl an Kunsthandwerk und originellen Ständen zum Bummeln ein. Für das komplette Benirràs-Erlebnis lohnt sich ein Frühstück oder Mittagessen im Elements.
Tipp: Direkt am Strand gibt es nur einen kleinen Parkplatz, der fast immer belegt ist. Auch die Restaurants verfügen nur über wenige Stellplätze, daneben gibt es kostenpflichtige Parkplätze (ca. 3 €). Vor allem sonntags empfiehlt es sich, früh anzureisen oder bequeme Schuhe zu tragen, da man häufig weit entfernt parken und ein Stück zu Fuß gehen muss.
Eine kleine, halbmondförmige Bucht, eingerahmt von Felsen und einem dichten Pinienwald, die eine herrlich ruhige Auszeit fernab der belebteren Strände bietet. Beliebt bei internationalen Besuchern im Norden der Insel ebenso wie bei Ibiza-Kennern, besticht diese idyllische Bucht mit ihren traditionellen Fischerhütten und ihrem kristallklaren Wasser – ideal zum Schnorcheln. Wer nicht schwimmen möchte, kann auf den Felsen entspannen oder den Küstenpfaden entlang der Klippen folgen. Der Einstieg ins Meer ist aufgrund der Felsen jedoch etwas schwierig, weshalb die Bucht für Familien mit kleinen Kindern oder alle, die einen Sandstrand suchen, weniger geeignet ist. Die Infrastruktur ist bewusst schlicht, daher empfiehlt es sich, gut vorbereitet anzureisen. Direkt am Wasser befindet sich ein kleines Restaurant mit Bar, das eine kleine, aber ausgezeichnete Speisekarte bietet. Eine Reservierung im Voraus ist unbedingt zu empfehlen.
Über eine kurvenreiche Straße durch dichte Pinienwälder erreicht man Portinatx, einst ein kleines Fischerdorf und heute eines der beliebtesten Urlaubsziele im Norden Ibizas. Die drei Strände – Playa Porto, S’Arenal Gros und S’Arenal Petit – bieten eine gelungene Mischung aus kleinen Felsbuchten, feinem Sand, flachem Wasser und entspannten Chiringuitos und sind damit ein wahres Paradies für Familien.
Die Bucht von Portinatx zählt zu den schönsten der Insel. Zwar ist sie heute durch zahlreiche Hotels stärker touristisch geprägt als früher, doch ihre landschaftliche Schönheit bleibt unbestritten. Die Infrastruktur ist hervorragend und das Angebot an Wassersportarten – von Kajakfahren bis Tauchen – ausgesprochen vielfältig.
Wer die Umgebung erkunden möchte, sollte dem Küstenweg bis zum Leuchtturm Punta Moscarter folgen, von wo aus sich fantastische Ausblicke auf die Küste bieten.
Kulinarisch empfehlen sich besonders Los Enamorados, ein stilvolles Boutiquehotel mit Hippie-Chic-Flair direkt an der Playa Porto, sowie Rebrots, das mit seiner schattigen Terrasse und hervorragenden Küche überzeugt. Auf dem Rückweg lohnt sich außerdem ein Stopp im The Giri Café im malerischen Dorf San Juan – ideal für einen Cocktail oder ein entspanntes Abendessen.
Einer der wenigen Strände Ibizas, an denen regelmäßig Wellen zu finden sind. Sein Name bedeutet „weißes Wasser“ und bezieht sich auf den weißen Schaum, der durch die windige Lage entsteht. Der langgezogene Strand beeindruckt mit seiner wilden Schönheit, den markanten Steilküsten und dem feinen, dunklen Sand. Aigües Blanques ist offiziell ein FKK-Strand, dennoch herrscht hier eine entspannte Mischung aus bekleideten und unbekleideten Badegästen sowie Einheimischen, Familien und Urlaubern.
Direkt am Strand befindet sich ein gemütlicher Chiringuito, in dem Sie bei einem Getränk oder einem leckeren Choripán entspannen können, begleitet von einem Soundtrack voller Klassiker.
Am südlichen Ende des Strandes liegt eine kleine Nebenbucht, die nach einem kurzen Schwimmstück erreichbar ist. Das Wasser ist meist flach und eignet sich hervorragend zum Schnorcheln zwischen den Felsen.
Tipp: Es gibt zwei Hauptzugänge zum Strand, die beide etwas Kondition erfordern. Die erste Möglichkeit führt vom kostenpflichtigen Parkplatz oberhalb der Klippen über einen recht steilen Weg hinunter zum Strand. Denken Sie daran, wenn Sie mit kleinen Kindern oder viel Gepäck unterwegs sind. Alternativ folgen Sie den Schildern nach Aigües Blanques, biegen rechts ab und parken entlang der Straße. Etwa auf halber Strecke führen Bögen zu einem zweiten, ebenfalls recht steilen Fußweg hinunter zum Strand.
Mächtige Klippen rahmen beide Enden dieses wunderschönen Strandes ein. Weicher, heller Sand, kristallklares türkisfarbenes Wasser und ein freier Blick auf das Meer – lediglich die Privatinsel Tagomago liegt am Horizont – schaffen eine traumhafte Kulisse zum Entspannen.
Der Strand gliedert sich in drei Abschnitte. Der linke Bereich ist meist ruhiger. Empfehlenswert ist ein Platz möglichst nah am Wasser und nicht direkt unter den Felsen, da dort vor Steinschlag gewarnt wird. Dennoch nutzen viele Einheimische diesen Bereich wegen des angenehmen Schattens der Klippen. Ganz links befindet sich außerdem ein beliebter Bereich für FKK-Badegäste.
Der mittlere Strandabschnitt eignet sich besonders für Familien mit Kindern. Ein Holzsteg erleichtert den Zugang bis ans Wasser, und dieser Bereich bietet die lebhafteste Atmosphäre, da er direkt vor dem Restaurant Las Dalias liegt. Ideal, wenn Sie bei einem Cocktail oder Mittagessen entspannen möchten, während die Kinder im Meer spielen.
Tipp: Am rechten Ende des Strandes werden zahlreiche Wassersportarten angeboten, darunter Stand-up-Paddling, Kajakfahren, Tauchen und Schnorcheln. Das ruhige, flache Wasser und die kleinen Felsbuchten machen Cala Nova zu einem idealen Ort für Einsteiger.
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